Einstein Teleskop (E-Test)

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  E-Test Aufbau Urheberrecht: LIH Abbildung des Gravitationswellenobservatoriums des Einstein-Teleskops, das in einer Tiefe von 200-300 m in der Euregio Maas-Rhein liegt. Die dreieckige Anlage mit 10 km langen Armen ermöglicht die Installation von mehreren Laserinterferometern.

Das Einstein-Teleskop (ET) ist ein fortgeschrittenes Gravitationswellen-Observatorium, das sich derzeit in der Planungsphase befindet und das weitere Verständnis des Universums durch die Beobachtung von Gravitationswellen ermöglicht. Die Grenzregion zwischen den Niederlanden, Belgien und Deutschland (Euregio Maas-Rhein) wird aufgrund ihrer Ruhe und des stabilen Bodens als möglicher Standort in Betracht gezogen. Das ET-Projekt umfasst den Bau einer unterirdischen Anlage in Dreiecksform mit 10 Kilometer langen Armen in einer Tiefe von 200-300 Metern unter der Oberfläche. Die unterirdische Struktur wird dann mehrere Laserinterferometer beherbergen, von denen jedes einzelne Wellen in der Struktur der Raumzeit erkennen kann. In einem ersten Schritt ist die Durchführung einer Machbarkeitsstudie geplant, um festzustellen, ob das Einstein-Teleskop in der Euregio Maas-Rhein gebaut werden kann.

Das Projekt E-TEST wird im Rahmen des Programms Interreg V-A Euregio Maas-Rhein durchgeführt, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 7,5 Millionen Euro unterstützt wird. Durch die Zuweisung von EU-Mitteln für Interreg-Projekte investiert die Europäische Union direkt in die wirtschaftliche Entwicklung, Innovation, territoriale Entwicklung, soziale Eingliederung und Bildung in der Euregio Maas-Rhein. Weitere Mittel werden vom niederländischen Wirtschaftsministerium, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Provinz Flämisch-Brabant, der Provinz Belgisch-Limburg, der Provinz Niederländisch-Limburg, Flandern und Wallonien bereitgestellt. Unter der Leitung der Universität Lüttich werden 11 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland die Machbarkeitsstudie durchführen. Zu diesem Zweck wird das Projekt E-TEST eine Bestandsaufnahme des Untergrundes in der Euregio Maas-Rhein vornehmen. Die geologischen Untersuchungen werden Mitte 2020 beginnen und sollen bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Ein Überwachungssystem und ein geologisches Modell werden eingerichtet. Damit können geologische Aspekte wie Grundwasserstände und Erdbeben modelliert, simuliert und vorhergesagt werden. Ziel des Projektes ist es, den bestmöglichen Standort für das Einstein-Teleskop in der Euregio Maas-Rhein zu finden.

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