Abgeschlossene Projekte

Treffer 1 - 8 von 8 Ergebnissen

  • LFH_Projekt_Reisinger
    Stofftransport aus untertägig verbrachten, nichtnuklearen Reststoffen in angrenzende Grundwasserleiter

    Das Dissertationsprojekt fällt in das aktuelle Themenfeld des auslaufenden Steinkohlebergbaus in Deutschland, des damit verbundenen Grubenwasseranstiegs und der Problematik der untertägigen bergbaufremden, metall-haltigen Einlagerungen. Zu diesem Zweck wurden Laborversuche wie Säulenversuche, Einzelkluftversuche und Triaxzellenexperimente mit typischen Nebengesteinen und Wässern unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung durchgeführt. Zur Bewertung und zur Abschätzung des Stofftransportes in angrenzende Grundwasserleiter dient eine Modellierung des Schadstofftransports durch eine Einzelkluft.

  • LFH_Altiplano_Mexico
    DeepWatMex: Erfassung tiefer Grundwasserströmungssysteme als Beitrag zu einer nachhaltigen Nutzung der Wasserressource auf dem mexikanischen Altiplano

    Zwei Sedimentbecken im Mexikanischen Altiplano wurden hinsichtlich ihres hydrogeologischen Aufbaus und ihrer Fließprozesse untersucht: das Becken von San Luis Potosí (Bundesstaat San Luis Potosí) und das Calera-Benito Juárez Becken (Bundesstaat Zacatecas). Dazu wurde für beide Grundwassersysteme ein hydrogeologisches Modell erstellt, das als Basis einer numerischen Strömungsmodellierung diente.

  • LFH_Projekt_Burs
    Wassermengenbilanz und Verteilung von Permeabilität in einem tektonisch begrenzten Festgesteins-Aquifer

    Ziel des Projektes ist die Ermittlung der räumlichen Verteilung der hydraulischen Durchlässigkeit sowie die Ermittlung von Fließwegen in einem komplexen und tektonisch begrenzten Karstaquifer, mithilfe von Hochleistungsrechnerressourcen des Forschungszentrums in Jülich. Das Untersuchungsgebiet Hastenrather Graben liegt 15 km nordöstlich der Stadt Aachen und weist komplexe geologische und tektonische Verhältnisse auf.

  • LFH_Projekte_Yucatan
    Grundwasserschutz in Yucatán, Mexico

    Grundwasser stellt auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán die einzige Wasserressource dar. Zugleich unterliegt es mehreren Gefahren: ein steigender Wasserverbrauch in den Touristenzentren, die fehlende Möglichkeit Abwasser über Flüsse abzuleiten verbunden mit der Injektion solcher Wässer in tiefere, salzige Abschnitte des Grundwasserraumes und eine hohe Verschmutzungsgefahr, da das grundwasserführende Gestein nicht abgedeckt ist. Gemeinsam mit den mexikanischen Universitäten von Yucatán und San Luis Potosí wird für die Hauptstadt des Bundesstaates, Mérida, der Zustand des Grundwassers untersucht.

  • LFH_Weidner_Projekt
    Modellversuche zur Brunnenverockerung in der Tagebauentwässerung

    Vom Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW, RWTH Aachen) und der RWE Power AG ein experimentelles Labormodell entworfen, das zur beschleunigten Nachbildung der in einem realen Brunnen ablaufenden Verockerungsprozesse eingesetzt wird.

  • LFH_Projekte_Putranto
    Hydrogeologisches und numerisches Grundwasserströmungsmodell von Semarang/Indonesien

    Urbane Regionen in Indonesien sind von einem starken Bevölkerungsanstieg sowie durch ihre Küstennähe charakterisiert. Die Nachfrage nach sauberem Wasser – vorrangig aus dem Grundwasser – von der Bevölkerung, aber auch von der Wirtschaft, steigt kontinuierlich mit dem Bevölkerungszuwachs an. Der Fokus der Arbeit liegt auf einer wesentlichen Verbesserung des bestehenden hydrogeologischen Modells als Basis für numerische Simulationen der Grundwasserströmung (stationären und instationär) unter Einbeziehung geologischer, hydrogeologischer und hydrologischer Daten.

  • LFH_Projekt_Demmel
    Das numerische Grundwassermodell „Aachener Weg – Viersen“ – Interaktion kommunizierender Grundwasserleiter

    Ziel dieser Arbeit war die Untersuchung der hydraulischen Verhältnisse und insbesondere der Interaktion der Grundwasserleiter im Bereich der Stadt Viersen in Kooperation mit NiederrheinWasser GmbH. Die aufgrund der Ver­satz­­beträge an Störungen und der heterogenen Lithologie mit hydraulischen Fensterstrukturen vorherr­schenden komplexen hydrogeologischen Verhält­nisse wurden in einem hydrogeologischen Modell beschrieben und analysiert. Mit einem darauf basierenden instationären numerischen Grundwassermodell wurden die hydro­geo­logischen Modellvorstellungen umgesetzt und überprüft. Mit einem Transportmodell sollten die vor­liegenden Verhältnisse simuliert werden, um die Entwicklung der Nitratkonzentrationen nachzuvollziehen und die im Geländemaßstab für die Nitrat­ver­breitung ablaufenden Prozesse zu untersuchen.

  • LFH_Projekt_Banning
    Geogene Arsenanreicherung an eisenoxidhaltigen Sedimenten in Deutschland

    Mit Arsen (As) belastete Grundwasserleiter stellen weltweit eine Bedrohung für Millionen von Menschen dar. In den großen Problemgebieten (Bangladesch, Vietnam, Lateinamerika u.a.) ist das As geogener Natur und stammt meist aus Lösungsvorgängen von an As angereicherten Mineralen, wobei vor allem Eisen-(Hydr)oxide zu nennen sind. Bisherige Untersuchungsansätze zu geogenem Arsen in Deutschland fanden meist in lokalen bzw. regionalen Maßstäben statt. Das vorliegende Projekt soll einen räumlichen und stratigraphischen Vergleich der betroffenen Grundwasserleiter in Deutschland ermöglichen, wobei der Fokus auf von Eisen-(Hydr)oxiden dominierten sedimentären Systemen liegt.