Vulnerability assessment of the poor on water supply and water quality in Hyderabad

Projektfinanzierung: United Nations University

Forschungsprogramm:

Projektlaufzeit: 2011 bis 2011

Gefördert durch die weltweite Urbanisierung kommt es zu einem rapiden Wachstum von Megacities mit einer Einwohnerzahl von mehr als 5 Millionen Menschen, ohne oder nur mit wenig urbaner Planung. Die Entwicklung von essentiellen Versorgungsdienstleistungen kann nicht mit diesem schnellen Bevölkerungswachstum mithalten. Hyderabad, eine Megacity mit über 6 Millionen Einwohnern, zeigt mit zunehmender Bevölkerungszahl auch eine stark zunehmende Nachfrage nach ausreichendem Wasser. Bei der allgemein unzureichenden Versorgungslage sind die Slum und Squatter Siedlungen Hyderabads besonders spärlich an ein funktionierendes Versorgungssystem angeschlossen; insbesondere mangelt es am Trinkwasser guter Qualität. Die Versorgungsengpässe führen zum Konsum von Wasser, das bakteriologisch und chemisch betrachtet nicht für den Trinkwassergebrauch geeignet ist. Mehr als ein Drittel der Einwohner Hyderabads lebt in insgesamt 1600 Slum, Squatter oder anderen unterentwickelten Siedlungen. Die Anzahl der Slum und Squatter Siedlungen hat sich in den letzen Jahrzehnten vervielfacht, ohne dass eine Verbesserung der Lebensbedingungen stattgefunden hat. Aufgrund des hohen Bevölkerungsanstiegs kommt es zu einem unkontrolliertem Wachstum und einer Überlastung der städtischen Kapazitäten. Probleme, die durch die unkontrollierten Siedlungen und Landnutzungen entstehen sind z.B. Luft- und Wasserverschmutzung, unkontrollierte Abwasserentsorgung, unzureichende Wasserversorgung  und Sanitäranlagen sowie eine unangepasste Infrastruktur. Diese Zustände verursachen Gesundheitsprobleme und durch Wasser übertragene Krankheiten wie Diarrhö und Cholera.

Ziel dieses Projekts war es die Verwundbarkeit von Squatter Siedlungen bezüglich der Wasserversorgung und der Wasserqualität zu bewerten.  Dazu wurden in Indien Wasseranalysen durchgeführt  und Interviews geführt. Die Wasserproben zeigten, dass nicht jedes als Trinkwasser gekennzeichnet Wasser zum Verzehr geeignet ist. Anhand der Wasserproben und Interviews wurde der Risikofaktor mit dem größten Einfluss für die Bewohner bestimmt. Der Faktor Wasserqualität hatte die größte Bedeutung. Die verschiedenen Risikofaktoren wurden in jedem Gebiet betrachtet und dadurch eine Bewertung der Vulnerabilität vorgenommen.

Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie der RWTH-Aachen

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Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie

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