Forschung & Projekte

Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie

    Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie

    • 2010 bis 2020

      Uran im Grundwasser

      Uran ist – neben seiner Radioaktivität – ein starkes Nierengift und seit 2011 gilt ein toxikologisch begründeter Trinkwassergrenzwert. In unserer Untersuchung für das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) im Jahr 2011 wurde dargestellt, dass im Lechtal punktuelle Uranbelastungen im Grundwasser aus Niedermoorböden stammen. Uran wird aus diesen durch landwirtschaftliche Maßnahmen – Torfzersetzung durch Entwässerung und 

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    • 2012 bis 2018

      Grundwasserschutz in Yucatán, Mexico

      Grundwasser stellt auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán die einzige Wasserressource dar. Zugleich unterliegt es mehreren Gefahren: ein steigender Wasserverbrauch in den Touristenzentren, die fehlende Möglichkeit Abwasser über Flüsse abzuleiten verbunden mit der Injektion solcher Wässer in tiefere, salzige Abschnitte des Grundwasserraumes und eine hohe Verschmutzungsgefahr, da das grundwasserführende Gestein nicht abgedeckt ist. Gemeinsam mit den 

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    • 2012 bis 2022

      Nitrat im Grundwasser

      Träger: 

      Landwirtschaftlich ausgebrachter Stickstoff, als Mineraldünger und Gülle, ist die Ursache für hohe Nitratbelastungen im Grundwasser. In der Niederrheinischen Bucht ist der natürliche Abbau von Nitrat durch Reaktionen mit dem Gestein von besonderer Bedeutung. Wassergewinnungen aus solchen Gesteinen zeigen statt Nitrat die Ergebnisse der Rückhaltereaktion (z.B. Sulfat). Von großer wasserwirtschaftlicher Bedeutung ist die Frage, wann das Rückhaltevermögen der Gesteine hinsichtlich Nitrat erschöpft ist.

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    • 2017 bis 2020

      GetIn-CICERO

      Träger: Bundesministerium für Bildung und Forschung

      Mit dem Kompetenznetzwerk GetIn-CICERO wird in Indonesien ein von der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik in Kooperation mit der angesehensten Universität des Landes, der Gadjah Mada Universität (UGM), gemeinschaftlich betriebener Wissenschaftscampus, dessen Aufbau vom Bundesministerium für Forschung und Technologie über einen Zeitraum von 2 Jahren gefördert wird, geschaffen. Die Koordination des Forschungshubs wird durch Herrn Univ.-Prof. Dr. T.R. Rüde und Assoc. Prof. Dr. Doni Prakasa Eka Putra (UGM) durchgeführt.

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    • 2015 bis 2020

      Versuchsstand zur Durchführung von Einzelkluftversuchen

      Träger: 

      Der Einzelkluftversuchsstand ermöglicht die experimentelle Untersuchung des Stofftransportes in Klüften.

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    • 2017 bis 2020

      Understanding Uranium and Arsenic sources and mobility in deep groundwater flow systems from the Altiplano Mexicano (San Luis Potosi and Zacatecas states)

      Träger: Conacyt

      On the Mexican Altiplano with its semi-arid to arid climate and due to its geological condition with igneous rocks and related sediments, which have elevated concentrations of uranium and arsenic, these two trace elements show a relationship, despite their generally different redox properties and transport behavior. Therefore, these elements can be mobilized into groundwater, which is the main source for water supply of the population in these areas. There is a need to understand the processes of geogenic enrichment of uranium and arsenic in the sediments and their release to the groundwater. Therefore, the objective of the study is to understand processes controlling uranium and arsenic mobility in groundwater based on geochemical, hydrogeochemical and mineralogical characterization. Also to quantitatively support, the conceptual model of the transport of uranium and arsenic in the Calera and Villa de Reyes basins.

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    • 2014 bis 2018

      Erfassung tiefer Grundwasserströmungssysteme als Beitrag zu einer nachhaltigen Nutzung der Wasserressource auf dem mexikanischen Altiplano

      Träger: DLR

      Zwei Sedimentbecken im Mexikanischen Altiplano wurden hinsichtlich ihres hydrogeologischen Aufbaus und ihrer Fließprozesse untersucht: das Becken von San Luis Potosí (Bundesstaat San Luis Potosí) und das Calera-Benito Juárez Becken (Bundesstaat Zacatecas).

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    Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie(Archiv)

    • 2010 bis 2015

      Interaktion zwischen Urbanisierung und Wassermanagement

      Träger: DAAD

      Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Interaktion zwischen Urbainiserung und Wassermanagement“ repräsentiert das weite Spektrum an Themen und Problemen, die berücksichtigt werden müssen, um eine nachhaltige Wasserwirtschaft in schnellwachsenden Städten sicherzustellen.

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    • 2008 bis 2010

      CO2SINUS – CO2-Speicherung in in-situ umgewandelten Kohleflözen

      Träger: BMBF/DFG Sonderprogramm Geotechnologien

      Hintergrund und Methodik Die kontinuierliche Abnahme der Kohleförderung und der angestrebte Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlenbergbau unterstreichen die Bedeutung der möglichen Nutzung von nicht abgebauten Kohleflözen in Deutschland und weltweit. Hierbei kann ein Nutzungskonzept, das die Reduzierung von Treibhausgasemissionen mit einer wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Energieerzeugung verbindet wesentliche Vorteile bieten. Eine intensive Studie von nationalen und 

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    • 2009 bis 2012

      nanoFLOW

      Träger: BMBF

      Mobilität synthetischer Nanopartikel im wassergesättigten und variabel wassergesättigten Untergrund.

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    • 2013 bis 2013

      SiKAMUS

      Träger: DFG, RWTH Aachen University

      Im Projekt Simulating Knowledge-Based Agents in Mega-Urban Systems wurden Methoden aus wissensbasierter Modellierung und Agentensimulation kombiniert, um flexible Beschreibungsansätze für die Entwicklungsdynamik schnellwachsender Megastädte zu entwickeln.

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    • 2007 bis 2011

      Analysis of Informal Dynamics in Mega Urban Areas – Based on Spatial Structure and Steering Mechanisms Focused on Water in the Pearl River Delta

      Träger: DFG

      Im Rahmen des Projekts wurde eine Methode entwickelt und getestet, die es möglich machen soll komplexe und hochdynamische urbane Agglomerationsräume wie Megastädte wieder plan- und steuerbarer zu machen. Untersucht wurde diese Methode anhand der Stoff- und Ressourcenströme des Referenzmediums Wasser.

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    • 2011 bis 2011

      Vulnerability assessment of the poor on water supply and water quality in Hyderabad

      Träger: United Nations University

      Ziel dieses Projekts war es die Verwundbarkeit von Squatter Siedlungen bezüglich der Wasserversorgung und der Wasserqualität zu bewerten. Die verschiedenen Risikofaktoren wurden in jedem Gebiet betrachtet und dadurch eine Bewertung der Vulnerabilität vorgenommen.

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    • 2012 bis 2012

      Grundwasservulnerabilität in der indischen Megastadt Chennai

      Träger: ndo-German Center for Sustainability (IGCS)

      Die megaurbanen Gebiete mit ihren hohen Bevölkerungsdichten implizieren eine große Vielfalt und Intensität der anthropogenen Einflüsse. Daher waren die Hauptziele dieser Studie eine Vulnerabilitäts- und eine Risikokarte für das Untersuchungsgebiet zu entwickeln.

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    • 2012 bis 2012

      Impact Assessment of a Potentially Polluted Tannery Brownfield on the Environment in Hyderabad (India)

      Träger: United Nations University

      Diese Studie zielte darauf ab, die Umweltauswirkungen von Gerbereiabfallresten früherer Gerbereianlagen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit der Stadtbewohner die in unmittelbarer Nähe von potenziell belasteten Standorten leben, zu untersuchen. Das gewählte Untersuchungsgebiet war Bholakpu rein Stadtteil Hyderabads. In diesem Gebiet waren mehrere Gerbereien angesiedelt.

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    • 2010 bis 2013

      petraSalt

      Träger:  DFG; Department of Antiquities of Jordan (DoA);

      Untersuchung der Salzverwitterung an Steinbauwerken unter Einsatz moderner Funk-Sensorik am Beispiel der Felsmonumente von Petra / Jordanien

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    • 2010 bis 2012

      Grenzflächenprozesse zwischen Mineral- und Werkzeugoberflächen (Inprotunnel)

      Träger: BMBF

      Das Projekt zielt auf das bessere Verständnis der Ursachen der Adhesionsproblematik beim maschinellen Tunnelbau ab, um zielgerichtete und geeignete Gegenmaßnahmen zu ermöglichen, um die der Effizienz im Tunnelbau zu erhöhen. Darüber hinaus soll ein standardisiertes Labortestverfahren entwickelt werden um die Vorhersage über das zu erwartende Adhäsions- und Verklebungspotential des auszubrechenden Materials zu verbessern.

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    • 2004 bis 2008

      Evaluierung der Deckschichtenschutzfunktion

      Träger: Landesumweltamt NRW / Geologischer Dienst NRW

      Entwicklung eines Verfahrens zur stoffspezifischen Evaluierung der Deckschichtenschutzfunktion unter besonderer Berücksichtigung von Bodentyp und Flächennutzung.

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    • 1958 bis 2008

      Hydrologisches/Hydrogeologisches Kartenwerk

      Träger: Landesumweltamt NRW / Geologischer Dienst NRW

      Im Informationssystem Hydrogeologische Karten NRW werden hydrologische und hydrogeologische Basis-Geodatenbestände sowie abgeleitete Spezialkarten (wie z.B. Risikokarten) für Auskunfts- und Analysezwecke bereitgestellt. Den Anwendern, die aus der Wasserwirtschaft, von Planungsbehörden und Ingenieurbüros kommen, dient das System als Planungsgrundlage und zur Entscheidungsunterstützung.

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    • 2007 bis 2010

      Sensor based Landslide Early Warning System / SLEWS

      Träger: BMBF/DFG

      Entwicklung einer Geodiensteinfrastruktur als Grundlage von Frühwarnsystemen für Massenbewegungen durch die Integration von Echtzeitsensorik.

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    • 2011 bis 2012

      Nonlinear mechanical analysis of rock slopes

      Träger: DAAD

      Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar.

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    • 2011 bis 2014

      CO2RINA

      Träger: BMBF/DFG

      Integrierte Risikoanalyse für die CO2-Speicherung im geologischen Untergrund.

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    • 2010 bis 2016

      Indo German Centre for Sustainability (IGCS)

      Träger: DAAD/BMBF

      Das Indo-German Centre for Sustainability ist eine Kooperation zwischen dem IIT Madras und einer Gruppe deutscher Universitäten (TU9) unter der Federführung der RWTH Aachen, in dem deutsche und indische Spitzenforschung in den Bereichen Wassermanagement, Energie, Abfallwirtschaft und Landnutzung mit einem interdisziplinären Ansatz zusammengeführt wird.

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    • 2014 bis 2017

      NanoMobil

      Träger: BMBF

      Die Aufgabe des Gesamtvorhabens ist die Erforschung der Wechselwirkung zwischen synthetischen Silbernanopartikeln und den Kompartimenten Boden, dem im Untergrund enthaltenen Wasser und Organismen im Hinblick auf eine Risikobewertung der Nanopartikeln auf die Umwelt.

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    • 2013 bis 2018

      Große Bergstürze: der Einfluss der Lithologie auf die Zertrümmerungs, (Mikro-)Strukturen, Morphologie und Ausbreitungsdistanz

      Träger: DFG

      Große Bergsturzereignisse sind die Folge plötzlichen Versagens von Festgesteinshängen und produzieren stark zertrümmerte Ablagerungen innerhalb von nur wenigen Minuten. Um die fundamentalen Prozesse, die während der Ausbreitung der Bergsturzmassen wirken, zu verstehen sind detaillierte Untersuchungen ihrer Ablagerungen notwendig. Die wesentlichen Ziele dieses Projektes sind daher:   (1) zu verstehen, wie die Zertrümmerung funktioniert und wie 

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    • 2016 bis 2018

      Forschung im Glacier Bay Nationalpark, SO Alaska

      At least 24 large rockslope failures occurred in Glacier Bay National Park in SE Alaska since 1984, our colleagues Coe et al. (2018) report. The resultant rock avalanches cover areas between 5.5 and 22.2 cubic kilometers. Two of these events are studied by research groups that Anja Dufresne from the Department of Engineering Geology (LIH) 

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    Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie (Archiv)

    Lehrstuhl für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie der RWTH-Aachen

    Univ-Prof. Dr. Florian Amann

    Lochnerstr. 4-20
    D-52064 Aachen

    Telefon: +49 - (0)241/80-95741
    Telefax: +49 - (0)241/80-92280

    Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie

    Univ-Prof. Dr. Thomas R. Rüde

    Lochnerstr. 4-20
    D-52064 Aachen

    Telefon: +49 - (0)241/80-95741
    Telefax: +49 - (0)241/80-92280

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